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Am alljährlichen Salon «Goût et Terroirs» in Bulle war 2017 die FAO als Ehrengast eingeladen. Mithilfe von BLW-Mitarbeitenden informierte die Organisation Salonbesucher über «Zero Hunger» und nachhaltige Ernährung.
 

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BLW-Praktikantin Florence Diserens erklärt Schulklassen, was nachhaltige Ernährung bedeutet.

Nachhaltigkeit und Zero Hunger

Ziel der FAO ist die weltweite Beseitigung von Hunger und Mangelernährung, die Ernährungssicherheit für alle und der nachhaltige Umgang mit natürlichen Ressourcen wie Boden, Biodiversität, Wasser, Luft in der Landwirtschaft. Zusammengefasst wird das Ganze unter #ZeroHunger, dem zweiten Ziel der 17 UNO-Nachhaltigkeitsziele. Um das Bewusstsein über diese Anliegen unter die Bevölkerung zu bringen, hat die FAO einen Parcours aufbauen lassen und war selbst vor Ort, um zu informieren. Als Gegenpol zur «gedankenlosen Schlemmerei» waren Besucher dort aufgefordert, das eigene Essverhalten kritisch zu reflektieren und durch kreative Ideen und Empfehlungen der FAO umzugestalten – ein Lernerlebnis für Jung und Alt. Dabei lernten die Besucher zum Beispiel, dass unser Planet Erde zwar ausreichend Nahrung für alle Menschen produziert, jedoch eine von neun Personen unter Hunger leidet. Generell hervorgehoben wurde der Zusammenhang mit der Landwirtschaft: Die zunehmende Nachfrage nach landwirtschaftlichen Produkten führt zur Ausbeutung von Ressourcen und gefährdet unsere Nahrungsgrundlage. Für die Konsumenten lautet daher die Botschaft, nachhaltig produzierte Lebensmittel zu konsumieren, die eigene Nahrungsmittelverschwendung zu reduzieren sowie Wasser mit Bedacht zu verwenden. Der attraktiv gestaltete Parcours lud Besucherinnen aller Hintergründe zum Verweilen ein und regte diese zum Denken an. Daneben hob ein zusätzlicher Teil der Ausstellung, die Wichtigkeit und zahlreichen Vorzüge der Hülsenfrüchte hervor.
 

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Besucher begeben sich mithilfe von 360°-Brillen auf eine virtuelle Reise nach Marokko ins Atlasgebirge und werfen einen Blick auf die landwirtschaftlichen Projekte der FAO.

Hoher Besuch

Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann besuchte anlässlich der Eröffnung des Salons die Ausstellung der FAO. Dabei hielt er fest, dass: «nous devons discuter du futur de l‘agriculture et comment mieux utiliser nos ressources. » Ergänzt wurde der Bundesrat durch die Stellvertretende Generaldirektorin der FAO, Maria Helena Semedo: «Ensemble on peut mettre un terme à la faim!»
 

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Die stellevertretende Generaldirektorin der FAO Maria Helena Semedo und Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann waren an der Messe als Ehrengäste zu Besuch.

Madeleine Kaufmann, BLW, Fachbereich Internationale Angelegenheiten und Ernährungssicherheit, madeleine.kaufmann@blw.admin.ch

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